Aus der Geschichte
des Dorfes Reinickendorf

Reinickendorf wurde erstmalig am 6.5.1345 erwähnt.Es war ein Bauerndorf und bestand aus dreizehn kleinen Höfen. Der Vorsteher des Ortes wurde damals Dorfschulze genannt, heute würden wir ihn Bürgermeister nennen. Der Dorfschulze war auch Besitzer des Dorfkrugs, der heute Dorfgaststätte heißen würde. Der Krug brachte gute Einnahmen, da er sich an der Heerstraße nach Mecklenburg befand. Die meisten Äcker der Reinickendorfer Bauern hatten einen schlechten Boden, denn sie waren sandig. Ansonsten gab es viel Sumpf: die Peckwisch zwischen Roedernallee und Nordbahn, westlich vom Schäfersee waren Wiesen.

Den alten Ortskern finden wir heute in der Straße Alt-Reinickendorf ganz in der Nähe vom Paracelsusbad. Erst als in Berlin kein Platz für weitere Industrieansiedlungen mehr war, begann Reinickendorf zu wachsen.

1895 entstand ein Industrie-Viertel nördlich der Dorfaue. Im Jahre 1870 hatte Reinickendorf 800 Einwohner, 1876 waren es 5000, 1893 schon 15000 und 1904 dann 20000 Einwohner.

Im Jahr 1920 wurde der Name des Dorfes Reinickendorf zum Bezirksname für den 20. Bezirk Berlins, der aus den sechs Dörfern Reinickendorf, Wittenau, Tegel, Hermsdorf, Lübars und Heiligensee und aus den neuen Orten Konradshöhe, Frohnau und Waidmannslust gebildet wurde.

zusammengestellt von Artur, Wladimir, Daniel.F, Marcel (4a, Mai 1998)

 

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