1 Einleitung

Bezogen auf den Schwerpunkt "Fabelartige Drachenwesen" handelt es sich inhaltlich um ein sehr beliebtes und dieser Tage wieder stärker gefragtes Thema. Darauf deutet z. B. ein zweiwöchiges Winterferienpro-gramm im Februar 1999 "Drachen und Ritter" in der Oranienburger Kinderbibliothek hin; die Gründung eines Vereins zur Drachenforschung im Februar 1999 in Berlin durch den Drachenforscher Schwerdt führte zu großer Resonanz in Presse und Medien (vgl. Literaturangabe). Die Viel-zahl unterschiedlicher Drachenfiguren in Form von Spielzeugen, Bilder-buch- und Comicfilmhelden usw. weist ebenso auf die Aktualität des Themas hin, wie die unter den Schülern durchgeführte Umfrage zu einem Wunschthema (vgl. 6.2.2).

Die Technik plastisches Gestalten aktiviert das Lernen mit allen Sinnen und ermöglicht Erfahrungen, die im Alltag vieler Kinder und speziell auch der Schüler des Einzugsgebietes der Mark-Twain-Grundschule eher selten sind.

Das Nachdenken über mögliche Unterrichtsinhalte fiel zeitlich mit der im Kollegium geäußerten Idee zusammen, Schülern der 6. Klassen künftig Gelegenheit zu geben, sich vor dem Schulwechsel durch ein Projekt oder Produkt zu präsentieren und so gewissermaßen der Schule ein Andenken zu hinterlassen.

Für die Idee der Durchführung eines größeren Unterrichtsvorhabens erwiesen sich die Voraussetzungen durch die verhältnismäßig geringe, aber überwiegend interessierte Anzahl von Schülern als günstig. Die Aussicht auf die im Sommer beendete Renovierung des Schulgebäudes, mit dem neuen, für Ausstellungszwecke vorgesehenen Eingangsbereich, stellte einen besonderen Anreiz dar, uns für die Einweihung die Gestaltung außergewöhnlicher Ausstellungsstücke vorzunehmen; konkrete Vorstellungen existierten zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Die Summe dessen, worüber die Schüler an Vorerfahrungen verfügten, was durch die situativen, organisatorischen und materiellen Voraussetzungen möglich schien und was letztlich auch für die Schüler zu einer Erfahrung oder Erinnerung werden könnte, die aus dem Alltäglichen herausragen würde, bestärkten mich in der Wahl der Technik "kaschierte Drahtplastik". Ich regte im Unterricht unter den Schülern eine Diskussion über das mögliche Thema an und schritt somit in dem Prozess voran, der in der Literatur mit dem Begriff "Projekt" verbunden wird.

Ziel ist es dabei, die Handlungsmöglichkeiten der Schüler zu erweitern und über die Herstellung eines Produktes hinaus die Handlungskompe-tenzen der Schüler zu stärken. Durch die Kombination der unterschiedlichen idealtypischen Unterrichtsformen - einerseits der "offenen", handlungsbetonten Merkmale eines Projektes, andererseits die lehrgangsmäßige Vermittlung eines Lehrinhaltes sollen auch innerhalb des regulären Schulalltages die Voraussetzung für die erfolgreiche Durchführung eines Unterrichtsvorhabens schaffen.

Im Rahmen der vorliegenden Ausführungen werde ich nachweisen, dass die Anwendung wesentlicher Prinzipien des projektorientierten Arbeitens, durch die Kombination lehrgangsorientierter mit stärker handlungsbetonten Komponenten, besonders geeignet ist, mit den Schülern im Rahmen des Schulalltages einen vielschichtigen Lerninhalt zu erarbeiten und dabei ihr eigenständiges, kreatives Denken und Handeln in besonderem Maße herausfordert.

Der Begriff "Lerninhalt" beschränkt sich nicht auf das zu gestaltende Endprodukt und auch nicht auf die Komplexität der Technik, sondern meint darüber hinaus gleichermaßen den Lernweg.

 

2 Sachanalyse des Unterrichtsgegenstandes

 

2.1 Fabelartige Drachenwesen

2.1.1 Umriss der Thematik

Der Drache ist ein Geschöpf menschlicher Phantasie, das in zahlreichen Mythen, Legenden oder Fabeln eine Rolle spielt. Die Drachen sind dabei vielfältiger Natur, sie weisen eine unerschöpfliche Formenvielfalt und unterschiedlichste Eigenschaften auf.

Anhand der jeweiligen Sichtweise vom Drachen, so eine Hypothese in der aktuellen Forschung, lässt sich von frühester Zeit an bis ins Mittelalter die Entwicklung des Verhältnisses des Menschen zur Natur, zur Umwelt und zu sich selbst nachvollziehen. Danach beginnt diese Entwicklung mit einer eher undifferenzierten Betrachtungsweise der Natur: Der Mensch wird zunächst als integraler und ausgelieferter Teil in dieser Natur begriffen, sodann in deutlicher Trennung von der Natur gesehen (indem die natürlichen Ressourcen zunehmend genutzt wurden) und steht schließlich zur Natur in einem Verhältnis des Gegensatzes und sogar der Gegnerschaft, welches, ablesbar an der Figur des Drachen, durch seinen Niedergang in den Mythen, Fabeln und Legenden widergespiegelt wird. Dennoch besteht die Auseinandersetzung des Menschen mit Drachenwesen auch in unserem Kulturkreis bis heute fort und scheint sich wieder zu verstärken (s. o.).

C.G. Jung zählt den Drachen zum "archaischen Bilderschatz" eines "kollektiven Unterbewussten", was sowohl eine mögliche Erklärung die weite Verbreitung des Drachenmotivs liefert als auch die Begeisterung von Kindern für Saurier als mögliche Urbilder der Drachen zu begründen vermag.

 

2.1.2 Kulturgeschichtlicher Hintergrund

Drachen tauchen in nahezu allen alten Kulturen auf, in ihren Schöpfungs- mythen und zugleich als ein Erklärungsmodell für unbegreifliche Naturgewalten oder für gesellschaftliche Auseinandersetzungen.

Bildhafte Darstellungen lassen sich seit dem 4. Jahrtausend v. Chr. nachweisen, jedoch wird erst mit der Erfindung der Schrift im 3. Jahrtausend v. Chr. die mystische Bedeutung von Drachenmotiven greifbar.

Mittelalterliche Autoren vermuteten die Ursprünge der Drachen in Indien und Äthiopien; über kulturelle Grenzen hinweg ist der Drache das am weitesten verbreitete Fabeltier, wenngleich sich seine Bedeutung von Kultur zu Kultur und unter dem Einfluss der großen Weltreligionen unterscheidet.

Chinesische Drachen gelten meist als gütig, sie herrschen über das Wetter und sorgen für die richtige Verteilung des Regens über die Jahreszeiten. Der chinesische Kaiser wurde als zu einem Menschen gewordener Drachen mit der charakteristischen Eigenschaft der Unsterblichkeit gesehen.

Die Abbildung (s. u.) stellt wahrscheinlich den Herrscher Fu Xi dar, welchem von einem aus dem Gelben Fluss steigenden Pferdedrachen die aus drei Zeichen zusammengesetzten Symbole des Buchs der Wandlungen übermittelt werden. Die Geldschnur steht wahrscheinlich für Glück verheißendes Drachengeld.

  Tang-Dynastie, 9. Jh.

Auch heute gelten Drachen in der chinesischen Tradition als Symbole und Wächter für Wohlstand und Glück und schmücken in bildnerischen und plastischen Darstellungen Alltagsgegenstände, Bauwerke usw. und in diesem Sinne auch zahlreiche chinesische Restaurants. Nicht zuletzt dadurch gehören Drachen auch hierzulande in gewissem Sinne zur Alltagskultur.  

  Drachendarstellung im chin. Restaurant,Tegel-Center April 1999.

Bösartiger ist in der hinduistischen Mythologie der Drache Vitra, der in den Wolken haust und mit dem Monsun riesige, in seinem Körper gehortete Wasservorräte über dem Land entlädt, wenn der Blitzstrahl des Donnergottes ihn bersten lässt.

In einer japanischen Legende wird von einem an einem Fluss lebenden Drachen berichtet, der jedes Jahr eine Tochter des Erdgottpaares fordert, bis er vom Himmelsgott überlistet wird: Als sich der achtköpfige und achtschwänzige Drache sich gerade wieder heranwälzt, entdeckt er in acht Erdlöchern "Sake", säuft das Reisbier, sinkt betrunken zu Boden und kann getötet werden. In einem der Schwänze entdeckt Sosa, der Bezwinger, ein göttergleiches Schwert.

In der Interpretation wird die Legende als Beschreibung des Übergangs der Japaner von der Steinzeit in die Bronzezeit entschlüsselt. Der Drache wird als der achtarmige Fluss gedeutet, der Jahr für Jahr Landstriche mit Überschwemmungen verwüstete (als Töchter der Erdgötter raubte), bis die chinesischen und koreanischen Eindringlinge zur Bewässerung der Reisterrassen den Fluss zähmten. Der Schwanz des Drachen symboli-siert den Oberlauf des Flusses, dessen Eisenoxydausschwemmungen die Zuwanderer zur Herstellung der den Japanern noch unbekannten eisernen Waffen und Werkzeuge nutzten.

Steht der asiatische Drache letztlich für den Fortschritt, für Wohlstand und Glück, so wird er für das Christentum zum Symbol des Bösen. Darstellungen des christlich geprägten Kulturkreises widerspiegeln vor allem die Auffassung vom Drachen als personifizierte Macht des Bösen; die Fähigkeit des Drachen, sich mittels Häutung zu regenerieren ist eine Anspielung auf Tod und Wiedergeburt.

Die Bibel berichtet in der Offenbarung des Johannes vom Drachen: "Und es wart gestürzt der große Drache, die alte Schlange, die da heißt Teufel und Satan, der die ganze Welt verführt".

Die aus dem 13. Jh. stammende, von Jakobus de Voragine aufgeschrie-bene Legende vom Heiligen Georg steht für die mit dem Christentum verbreitete Vorstellung vom Drachen; sie inspirierte zahlreiche Künstler zur Darstellung der Kampfesszene des Heiligen Georg gegen den menschenverschlingenden Drachen:

Nahe einer Stadt haust in einem See ein gefährlicher Drache. Um ihn zu besänftigen, opfern die Einwohner der Stadt ihm täglich zwei Schafe. Bald sind die Schafe aufgebraucht und es müssen nun stattdessen täglich zwei durch das Los bestimmte Kinder geopfert werden. Schließlich trifft das Los Cleodina, die Tochter des Königs. Versuche des Königs, sein Kind freizukaufen, schlagen fehl. Als Cleodina zur Lagerstätte des Drachen gebracht wird, begegnet die Prinzessin dem Heiligen Georg. Er verspricht ihr zu helfen und besiegt den Drachen mit seiner Lanze. Mit dem Gürtel Cleodinas gefesselt bringt er den Drachen in die Stadt, um den Bewohnern zu verkünden, dass Gott sie gerettet habe. Nach einer Massenbekehrung und -taufe erschlägt Georg den Drachen und schnei-det ihm den Kopf ab. Der König überschüttet Georg zum Dank mit Reichtümern, die dieser unter die Armen verteilt.

Die Legende vom Heiligen Georg kann als eine christliche Schlüssellegende für die mal mehr, mal weniger gewalttätige Art der Christianisierung betrachtet werden. Der Heilige Georg wurde zum Inbegriff des christlichen Drachentöters.

 

2.1.3 Aussehen und Wesen des Drachen

Die geläufigste Vorstellung vom Drachenwesen ist die Gestalt eines schuppentragenden, Feuer speienden Reptils mit schlangenartigem Körper, dem Kopf eines Krokodils, mit vier Beinen, Hörnern und Flügeln. Varianten finden sich in anderen Kulturen durch Formableitungen vom Adler, Löwen, Skorpion, Ochsen, Pferd, Hirsch usw.

In Ägypten und im antiken Indien wurden Drachen mit Schlangen identifiziert oder auch vom Krokodil abgeleitet, frühe chinesische Drachen ähneln eher Eidechsen oder sind zusammengesetzte Kreaturen mit dem Schwanz einer Schlange und dem Kopf eines anderen Tieres. Drachen der vorderasiatischen Antike dagegen sind aus den Merkmalen von Kriechtier und Säugetier zusammengesetzte Mischwesen mit einem Schuppenpanzer. Meistens vereinen sie wesentliche Bestandteile verschiedener Lebewesen oder Naturgegebenheiten und betonen so deren Gegensätzlichkeit. Ihnen wird Macht über Naturkräfte wie Feuer und Wasser zugesprochen und es besteht ein enger Zusammenhang zwischen der Entstehung der Drachen und der jeweiligen Schöpfungsmythen.

Für die Entwicklung eigener Vorstellungen und Ideen im Rahmen des geplanten Unterrichtsvorhabens erscheint m. E. eine kultur- und mythen- übergreifende Kategorisierung der Drachen sinnvoll und hilfreich. Ich halte hier die dem aktuellen Forschungsansatz von Schwerdt zugrunde gelegte grobe Klassifizierung in 

für besonders geeignet, da sie für die Schüler auch ohne kulturhistorische Vorkenntnisse nachvollziehbar ist. Darüber hinaus erleichtert diese Klassifizierung den Schülern die Aufgabe, ein charakteristisches Drachenwesen zu entwickeln, da die Einordnung in eine bestimmte Kategorie gleichzeitig konkrete Anhaltspunkte etwa für eine bestimmte Farbigkeit oder besondere körperliche Merkmale der Figur bietet. Die Auswertung schriftlicher und bildnerischer Darstellungen unterschiedlicher Art lässt dabei folgende Kennzeichen als "drachentypisch" erscheinen:

Gestalt
Kopf
Oberfläche
  • echsen-/ schlangenähnlich
  • Flügel
  • Zacken
  • großer Kopf
  • vielköpfig
  • langer Hals
  • starker Schwanz
  • vier Füße
  • Pranken / Krallen
  • große, blitzende Augen
  • Nüstern
  • großes Maul (feuer-speiend)
  • Horn / Hörner
  • Ohren
  • schuppig
  • faltige Haut
  • reptilienähnlich

 

2.2 Gestalten einer kaschierten Drahtplastik

 

2.2.1 Gestaltungskriterien für eine Rundplastik

Ansichtigkeit

Präsentation durch

Eigenschaften

Umriss, Kontur

  • Sockel
  • dreidimensional

  • Aufhängung
  • allansichtig

  • Aufstellung (z. B. in Nische, vor Wand)
  • einansichtig ("en face")

  • raumgreifend

Körper-Raum-Verhältnis

Ausdruck von

  • raumweisend

Gerichtetheit

  • Ruhe
  • ausgewogen
  • Gleichgewicht
  • Bewegung
  • blockhaft - massiv
  • Statik
  • Harmonie

  • Dynamik

stehend / liegend / sitzend /

(labil / sich aufrichtend...)

Volumen (optisches Gewicht)

  • Massevolumen (materiell)

  • Raumvolumen (Leervolumen)

  • plastisch

stoffliche Qualität bestimmt durch

Oberflächengestaltung

  • gespannt (eben)
  • Oberflächenspannung
    (Körperschatten)
  • unbearbeitet (naturbelassen)
  • glatt
  • rissig, rauh,
  • Oberflächenstruktur
  • materialgerecht
  • zerfurcht,geglättet
  • (Farbigkeit)
  • unabhängig vom Material
    (geschliffen / geschmirgelt /poliert / geritzt / gekratzt /modelliert / collagiert / montiert / bemalt ...)
  • reliefartig gestaltet
  • strukturiert
  • gemustert
  • kontrastreich
  • Ton-in-Ton
   

2.2.2 Gestalten einer Plastik

Der Begriff "Plastik" dient als Oberbegriff für alle dreidimensionalen Kunstwerke. Wortwörtlich steht der Begriff "Plastik" für ein Kunstwerk, das in einer formenden, also aufbauenden und modellierenden Arbeitsweise erstellt wird, abgeleitet vom griechischen Verb "plassein", das mit "bilden" oder "formen" übersetzt werden kann.

"Plastik" als Oberbegriff gilt auch für viele der seit dem 20. Jahrhundert auf andere Weise hergestellten dreidimensionalen Kunstwerke, als deren wichtigste Gattung die "Objektkunst" zu nennen ist. Hier werden Formen nicht von Grund auf neu geschaffen, sondern aus der Bearbeitung und der Kombination von Gegenständen gewonnen. Die kaschierte Drahtplastik ist der Kategorie "Rundplastik" zuzuordnen (s. o.).

 

2.2.3 Spezifik der Technik: Kaschieren

Die Technik beruht auf dem Ummanteln von Formen mit einem anderen Material. Dadurch werden die Eigenschaften der Oberfläche verändert und die Gegenstände bieten sich in einer veränderten Stofflichkeit dar. Zum Kaschieren sind besonders gut schwach geleimte Papiere geeignet, die sich in gefeuchtetem Zustand gut an die Oberfläche einer Grundform anschmiegen. Grundformen können aus verschiedensten Materialien bestehen, z. B. aus Maschendraht (Sechseckdrahtgeflecht), der sich durch Dehnung oder Zusammenziehen der Maschen gut in eine gewünschte Form biegen lässt.

Das Kaschieren eines Drahtkörpers mit Papier ist ein besonders geeig-netes Verfahren zur Herstellung größerer plastischer Objekte.

Die Technik bietet innerhalb des vorgegebenen Rahmens ein großes Potential an Experimentiermöglichkeiten, sowohl im bildhauerischen Moment der Formgebung beim Bau des Grundgerüstes und Ausformen des Drahtkörpers als auch bei der Oberflächengestaltung. Einen großen Vorteil sehe ich in der Vielzahl der Möglichkeiten beim Entwickeln individueller Lösungen in experimenteller Vorgehensweise - es gibt nicht "das eine Patentrezept" zur Gestaltung einer Form.

Insgesamt birgt das Verfahren wenig technische Tücken oder Risiken, da sich Fehler korrigieren lassen, ohne dass dabei das Material verdirbt.

Bei der Suche nach individuellen Wegen und Lösungen greifen die Schüler auf vorangegangene Erfahrungen zurück. Die Aufgabe wärefür einen Schüler im Alleingang nicht zu bewältigen, d. h. die Technik erfordert Zusammenarbeit mit einem Partner oder in der Gruppe; die Schüler sind auf gegenseitige Hilfe angewiesen und erleben dies als sinnvoll und nützlich.

Nicht zuletzt ist das Material preiswert und zeigt eine Möglichkeit, Abfallmaterialien (z. B. Papier) sinnvoll wieder zu verwerten.

 

2.2.4 Aufbereitung und Handhabung des Materials

zuschneiden

biegen,

zusammenfügen,

stützen,

ausformen,

 

Kleister ansetzen,

Papier reißen,

beidseitig einkleistern,

überlappend anordnen,

spachteln,

glätten,

montieren,

grundieren,

bemalen,

montieren,

collagieren,

lackieren / polieren,

farbig gestalten,

mustern (Zeichen, Ornamente usw.)

1. Herstellen des Grundgerüstes

Tipps zur Vorgehensweise:

  • Kanten des Drahtgeflechts nach innen biegen;
  • Kanten überlappend zusammenfügen
  • Verbindungsdrähte "durchfädeln", mittels Flachzange festziehen;
  • Drahtenden "verzwirbeln, nach innen biegen;
  • seitliches Ansetzen der Beine / Gliedmaße betont kräftige, muskulöse Körperform
  • Biegen der Einzelelemente aus rechteckigen / quadratischen Stücken - nicht wegschneiden,sondern wegbiegen: Vermeidet Verschnitt, erhöht die Stabilität.

 2. Kaschieren

  • vor der 1. Schicht einigeTesakreppstreifen auf den Drahtkörper heften (besserer Halt für Kleisterpapier)
  • mindestens sechs Schichten: Leserichtung des Zeitungspapiers als Orientierungshilfe
  • trockenen Untergrund vorher mit Kleister anfeuchten

 3. Gestalten der Oberfläche

  • realistisch oder phantasiebetont (Beachten des Zusammenhanges zwischen Bedeutung und Farbe)
  • Muster können dazu dienen, die organischen Körperformen zu betonen

Sechseckdrahtgeflecht,

Draht,

Seitenschneider,

Flachzange,

Kittel,

Arbeitshandschuhe,

Abfallmaterialien
(Dosen, Schachteln, Glühlampen..),

Schleifpapier,

Lappen,

Tesakrepp,

Zeitungs-/ Makulaturpapier,

Papiermache,

Schüsseln,

Kleister- Leimgemisch (ca. 7:1),

Pinsel,

Dispersionsfarbe Tempera,

Gouache,

Acryl,

Pigmente usw.,

Dekorelemente / Abfallmaterialien:

Korken, Kronkorken, Folien,

Goldtaler, Stoffe, strukturierte Materialien usw.

 

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